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Honorar

Ihr Rechtsanwalt

Wir treten engagiert für Ihre Interessen ein.  Dabei verfolgen wir Ihre Ziele hartnäckig.  Ihre Angelegenheit erhält von uns die Aufmerksamkeit, die von Nöten ist, um einen  für Sie zufriedenstellenden Verfahrensabschluss zu erreichen.  Wir nehmen uns die  dafür nötige Zeit und beschäftigen uns mit Ihren Beweggründen und  persönlichem Hintergrund. Nur so ist es möglich, Sie vor Gericht optimal zu vertreten.

In einem Erstgespräch zeigen wir Ihnen die unterschiedlichen Handlungsszenarien und die damit verbundenen Kosten auf. Darüber hinaus informieren Sie gerne über die Möglichkeit,  eine Kostenübernahme durch den Staat zu erhalten (Prozesskostenhilfe). Sie können sich bei uns auf ein faires Honorar verlassen, dass Ihrer Angelegenheit angemessen ist.

Vier Möglichkeiten der Honorar-Vereinbarung

1. Vereinbarung eines Pauschalhonorars

Die Vereinbarung eines Pauschalhonorars bietet sich an, wenn der Mandant von Anfang an Sicherheit haben will, wie hoch die Kosten der Verteidigung am Ende sein werden. Bei einer Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz hat er diese Sicherheit nicht in jedem Fall, da bei der Beauftragung des Strafverteidigers meist unklar ist, welche Kosten im Laufe der Bearbeitung anfallen werden (Verfahrensabschluss mit oder ohne Hauptverhandlung, Gerichtsverhandlung vor Amts- oder Landgericht, Anzahl der Hauptverhandlungstage).

Mit der Vereinbarung eines Pauschalhonorars verhindert er solche Unsicherheiten, da er mit dem Rechtsanwalt von Anfang an einen bestimmten Gesamthonorarbetrag vereinbart und er insoweit Kostensicherheit hat. Da Umfang und Schwierigkeit des Falles erst nach Einsichtnahme in die Ermittlungsakte einzuschätzen sind, wird ein solches Pauschalhonorar meist zweistufig festgesetzt: eine Pauschalgebühr für Akteneinsichtnahme und Erstberatung und eine weitere Pauschalgebühr für das weitere Verfahren.

2. Gebührenabrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht für die Tätigkeiten des Strafverteidigers eine sogenannte “Rahmengebühr” vor, d.h. für eine bestimmte Tätigkeit (z.B. Einarbeitung in den Fall, Durcharbeit der Akten) kann der Rechtsanwalt einen bestimmten Minimal- bzw. Maximalbetrag verlangen. Für die erste Einarbeitung in den Fall im Ermittlungsverfahren sind dies zum Beispiel zwischen € 30,00 und € 300,00. Ob der Rechtsanwalt innerhalb dieses Rahmens eine Gebühr am oberen oder am unteren Rand festsetzt, richtet sich nach dem Umfang des Falles, der Bedeutung der Angelegenheit für den Mandanten und der rechtlichen und tatsächlichen Schwierigkeit des Falles. In den meisten Fällen wird die sogenannte “Mittelgebühr” angesetzt. Für die erste Einarbeitung kommen dann Kosten von € 165,00 auf Sie zu. Für einen “normalen” Fall mit einem durchschnittlichen Umfang und durchschnittlicher Schwere kommen dann für eine Vertretung im Ermittlungsverfahren und im Hauptverfahren Gebühren zwischen € 600,00 und € 1200,00 zusammen. Dies ist letztendlich jedoch nur ein grober Richtwert, von dem im Einzelfall erheblich nach oben oder unten abgewichen werden kann.

3. Gebührenabrechnung auf Stundensatzbasis

Bei umfangreicheren Mandaten, meist aus dem Bereich des Wirtschaftsstrafrechts, bietet sich die Vereinbarung einer Abrechnung auf Stundensatzbasis an. Der Mandant bezahlt den Strafverteidiger dabei nicht nach Verfahrensabschnitten oder Festgebühren, sondern erhält in regelmäßigen Abständen (meist monatsweise) eine detaillierte Rechnung, aus der hervorgeht, für welche Tätigkeiten der Strafverteidiger welche Zeit aufgewendet hat.

4. Tätigkeit als Pflichtverteidiger

In bestimmten Fällen und unter besonderen Voraussetzungen arbeitet die Kanzlei Sengül und Partner auch als Pflichtverteidiger. Dies sind vor allem Fälle aus dem Jugendstrafrecht und Fälle, bei denen es um besonders schwere Straftaten geht (drohende Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr). Auch wenn sich der Mandant in Untersuchungshaft befindet, liegt meist ein Fall vor, bei dem eine Pflichtverteidigung möglich ist. Pflichtverteidigung bedeutet, dass das Land Hamburg die Kosten für das Verteidigerhonorar vorschießt. Im Falle einer Verurteilung versucht es jedoch nach Mandatsabschluss, sich das Honorar vom Mandanten zurückzuholen.

Unverbindliches Erstgespräch

Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Im Rahmen dieses ersten persönlichen Gesprächs in den Räumen der Kanzlei in Hamburg schildern Sie Ihre Angelegenheit ausführlich. Sengül und Partner Rechtsanwälte erläutert Ihnen dann, welche Kosten bei  Übernahme des Falls entstehen. Nach diesem Gespräch können Sie sich in Ruhe entscheiden, ob Sie die Kanzlei Sengül und Partner zu den vorgeschlagenen Honorarkonditionen vertreten soll.

Wünschen Sie einen Rückruf einer unserer Anwälte?

Dann schreiben Sie uns gerne eine kurze Nachricht per E-Mail oder über unser Kontaktformular…

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